Donnerstag, 19. Juni 2014

18 Wochen Babyglück


 Frau Wurm hatte das erste Mal Fieber. Nachts 3.30 Uhr 39,0°. Ab 10 Uhr morgens war der Spuck dann wieder komplett vorbei. Aber noch einen Tag lang Husten und Schnupfen. Als das auch vorbei war, klebte sie nur noch an mir. Ich habe das Gefühl es ist was im Busch, Zähnchen, Schub? Ich weiß auch nicht ob sie krank war oder ob das vom Zahnen war? Bis jetzt ist aber immer noch nichts zu sehen außer bächeweise Sabber.
 


18 Wochen Baby sein:

Daten:-
Lieblingsbeschäftigung/Was ich mag: Neuerdings im Kinderwagen fahren.

Das mag ich gar nicht: Alleine schlafen.

Das ist neu: - Sie versucht Gegenstände von einer Hand in die andere zu nehmen und sie versucht den Schnuller selbst in den Mund zu stecken. Manchmal klappt es!
- Ich bin diese Woche jeden Tag einmal mit dem Kinderwagen draußen gewesen. Im Moment mag sie es echt gerne, vor allem wenn es so warm ist. Und ich mach es immer wenn sie müde ist und ich noch ein Stündchen überbrücken möchte. (Wenn sie nachmittags zu lange schläft, schläft sie Abends nicht mehr.) Sie bleibt lange wach darin  und schaut sich die Bäume an und nutscht dabei an einem Spucktuch herum.

Erlebnisse: - 3 Stunden am Stück wach gewesen bei Oma und Opa.
- Ich habe dringend das Bedürfnis nach wieder mehr Bewegung und gehe nun wieder walken. Mit der Biene im Tuch. Findet sie gut, dabei bleibt sie meißtens wach, auch wenn wir hinterher aneinander fest kleben. (Im wahrsten Sinne des Wortes.) Ich möchte gern wieder mehr Sport machen. Mal schauen wie ich das anstelle, kommt auf alle Fälle nur mit Baby in Frage.

Windeln/Abhalten: Wir kommen mit dem Töpfchen derzeit wirklich gut klar und sie scheint es zu mögen. Wenns mal nicht klappt, lag es definitiv an mir, zu lange gewartet, drücken ignoriert etc. Manchmal ist es halt blöd wenn ich es eilig hab und aus dem Haus muß und merke das Kind muß noch mal auf´n Topf. Aber naja, wenn sie größer ist und keine Windel mehr trägt muß ich mir die Zeit dann auch nehmen. Jetzt habe ich noch den Luxus und kann wählen, aber hab dann ein schlechtes Gewissen weil sie wegen mir in die Windel machen musste.


18 Wochen zu viert:

Neue Erkenntnisse:  Das Kind neigt derzeit dazu tagsüber ständig schlafen zu wollen. Das muß ich geschickt durch Ablenkung verhindern, am besten mit dem Auto irgendwo hin fahren und was erleben, Wege erledigen. Dann hab ichs Abends wesentlich leichter.

Dafür fehlt die Zeit:  Diese Woche sogar oft zum essen.

Der glücklichste Moment: Sie hat mal wieder meinen Vater, Opa Walti getroffen der leider schon im Pflegeheim wohnt. Er sieht sie nur alle paar Wochen. Er ist jedes mal so verzückt von ihr und ist total in sie verliebt, das ist total schön anzusehen! Er schwärmt immer tagelang von ihr.
Nächte:
- Den ersten Teil des Abends schlief sie ja bisher auf dem Sofa im Wohnzimmer. Das ist nun leider vorbei. Diese Woche habe ich sie das erste Mal gefunden das sie quer auf dem Sofa lag und auf dem Bauch. Damit wird das Sofa zu unsicher und sie muß so langsam allein ins Familienbett. Mal sehen ob das funktioniert. Wir hatten ein paar Nächte in denen sie von 18.30 an geschlafen hat und ich sie gegen Mitternacht zum wickeln, stillen und dann gemeinsam ins Bett gehen "geweckt" hab. Sie ist bis dahin nicht mehr zum stillen gekommen und hat somit immer 5,6 Stunden durchgeschlafen. Gerade hatte ich mich an diesen paradiesischen Zustand gewöhnt da fing sie an total zu klammern. Die letzten drei Abende kam ich gar nicht von ihr weg. Wenn ich versucht habe aufzustehen ist sie wach geworden und war nicht mehr müde. Ist bis kurz vor Mitternacht rumgeturnt und dann auch nur mit mir eingeschlafen. Das ist wirklich anstrengend, ich habe am Abend schon gern mal ein bisschen Zeit für mich.

Der große Bruder: Ist zum Glück wieder gesund. Trotzdem ist mein Mann immer noch jede Nacht in seinem Bett. Auch er ist im Moment sehr anhänglich und er hat wieder einmal Wachstumsschmerzen. Darunter leidet er leider regelmässig, als er kleiner war noch öfter als jetzt.

Darauf freuen wir uns: Auf hoffentlich bald wieder entspanntere Abende.

Das macht Mama glücklich: Ein bisschen Zeit für mich zu haben.



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