Dienstag, 23. August 2011

Gondwanaland

Heut hab ich mal wieder eine Flut von Bildern für Euch!
Wir haben uns endlich mal ins Gondwanaland getraut! Normalerweise sind wir ja fast jede Woche im Zoo, aber seit Ferienbeginn und Gondwanalanderöffnung hab ich mich noch nicht wieder hin getraut. Von Freunden hab ich da ganz schreckliche Dinge gehört, wie parken am Bahnhof und Gedränge im Stollen wie bei der Loveparade. Solche riesigen Menschenmassen umkreise ich gern sehr weitläufig. Aber jetzt hat hier die Schule wieder angefangen und der Hype hat sich etwas gelegt. Zeit die Jahreskarte endlich wieder glühen zu lassen! Schließlich gibt es hier im Zoo auch einige tolle Spielplätze.
Vom Gondwanaland war ich wirlich begeistert! Zu hitzeempfindlich sollte man allerdings nicht sein, das Thermometer hat schon mal 34 ° angezeigt und das war nicht an der wärmsten Stelle. Bei 80 % Luftfeuchtigkeit kommt man da schon ordentlich ins schwitzen. Allerdings scheint die Sonne bei diesem Wetter auch ungehindert auf die Glaskuppel und heizt den Innenraum zusätzlich auf. In ein paar Jahren, wenn die Pflanzen größer geworden sind, bieten sie dagegen einen natürlichen Schutz.
Zuerst haben wir die Bootsfahrt mitgemacht. Im inneren der Höhle bekommt man 3 D Animationen vom Einzeller bis zu den Saurieren spektakulär präsentiert. Für manches Kleinkind könnte das ganz schön Angsteinflößend wirken. Das kleine Herzchen auf meinem Schoß hat ganz schön gepocht, auch wenn es bei der Ausfahrt stolz behauptet hat: "Keine Angst gehabt!" ;-)
Draußen konnte man dann die tolle Landschaft bewundern. Von mir aus hätte die Fahrt gern länger dauern können, ich fand es sehr entspannend!




Die erste Station die wir auf dem Rundweg zu Fuß erreichten war die Totenkopfaffeninsel. Wir hatten auch Glück, die Gruppe trudelte gerade ein. (Sie können sich dort frei bewegen.) Fotos davon gibts leider keine weil ich den Miniman hochhalten mußte. Die Äffchen waren sehr neugierig, Habseligkeiten mußte man gut festhalten und die Schulter wurde schon mal als Sprungbrett benutzt. Zu aufdringliche Exemplare wurden von Ordnern mit einer Ladung Wasser an ihr gutes Benehmen erinnert.
Mich hat diese Szenerie ein bisschen an buddhistische Tempelanlagen in Asien erinnert, die oftmals auch von Affen belagert werden, die man dann mit Nüssen und Bananen füttern kann. Oder an den Monkey Beach auf Phi Phi Island. (Hach, ich glaub ich brauch mal wieder Urlaub, ich schweife ab!)





Tiere haben wir sehr viele gesehen, aber man mußte schon ein bisschen aufmerksam sein und so manches Mal etwas durchs Gebüsch krauchen. Sie waren in die Natur eingebettet und wurden nicht in  3 x 2 Meter Käfigen präsentiert. Für mich die einzig tolerierbare Zoohaltung in der Zukunft überhaupt. Wenn schon Zoo, dann bitte wenigstens so! Aber über die eigentliche Gehegegröße kann man als Besucher nichts sagen weil man keine deutlichen Grenzen von außen sieht. So manches Tier kann sich dort frei bewegen und man findet es weit entfernt von dem ihm eigentlich angedachten Platz.

So standen wir erst an einem leeren Baum neben dem ein Schild mit der Aufschrift "Faultier" hing. Später haben wir es dann weit entfernt entdeckt, wie es sich, so gar nicht Faultier-like an den Rohren an der Glaskuppel entlang schwang. Leider war da mein Akku schon leer. Aber Ihr könnt ja auf einigen Bildern die riesige Glaskuppel sehen, da müsst Ihr Euch nur noch das Faultier dazu vorstellen. ;-)



Der Rundweg führte uns dann über die Hängebrücken. Da ich Höhenangst habe, eine echte Herausforderung






Viel beeindruckender als die Tiere find ich hier übrigens die Pflanzenwelt. So viele exotische Blüten! So manch eine kennt man von der heimischen Fensterbank und wundert sich das sie hier aus Bäumen heraus wächst.
Fazit: Ich bin begeistert! Die Kinder fandens total aufregend und auch für Erwachsene eine großer Abenteuerspielplatz! ;-)

1 Kommentar:

  1. Da will ich auch hin. Beindruckende Bilder und ein sehr schöner Bericht! Was es da alles gibt... Wahnsinn. LG Vivian

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